An wen wendet sich Decubitan:

  • Sportler
  • Prothesenträger
  • Rollstuhlfahrer
  • Kriegsopfer
  • Unfallgeschädigte/Unfallopfer
  • Menschen mit Operationsnarbe
  • Menschen mit Amputationen
  • Menschen die stark schwitzen
  • Menschen die lange bettlägerig sind
  • Menschen die Wundliegen
  • Menschen mit Beinprothesen
  • Behinderte
  • Behindertensportler
  • Menschen mit Hautproblemen
  • Menschen mit Wundschmerzen
  • Menschen mit Scheuerstellen

Alleine in der Bundesrepublik Deutschland existieren ca. 1,2 Mio. Dekubitusfälle und die dadurch entstehenden Kosten belaufen sich auf ca. 1,5 - 3,0 Milliarden EUR.

Die Angaben der durchschnittlichen Kosten für die Therapie eines Dekubitus können auf ca. 20.000 bis 50.000 € beziffert werden. Immerhin nimmt die Therapie eines Druckgeschwüres häufig Monate in Anspruch. Daher wird eine wirksame Prophylaxe im Sinne aller Betroffen, Krankenkassen und des Pflege - Personals immer bedeutungsvoller.

Gefährdete Personen sind unabhängig einer eventuellen Amputation in vielen Bereichen der Krankenpflege und Altenpflege anzutreffen.

Dekubitusversorgung und vor allem die Prophylaxe umfasst Unfallopfer, Patienten im Wachkoma, Oberschenkel- amputierte und Unterschenkelamputierte, Prothesenträger, Rollstuhlfahrer, lange bettlägerig aber auch Sportler , Behindertensportler, Behinderte, Prothesenträger in der Gehschule, Menschen mit Operationsnarbe - Narbenpflege nach Unfall, generell Menschen mit Wundschmerzen.


Die Betroffenen leiden teilweise unter unerträglichen Wundschmerzen bzw. einem sogenannten Ulcus-Cruris. Diese schmerzhaften Druckgeschwüre nehmen im Bereich älterer Menschen aufgrund ihrer Immobilität ständig zu. Druckschäden und Reibungsschäden entstehen bevorzugt an Körperstellen, die durch eine geringe Abpolsterung mit Gewebe gefährdet sind. Am häufigsten treten Druckgeschwüre in der Kreuzbeinregion, an den Fersen und Schultern bei Langbettlägerigen auf sowie bei Prothesenträgern am Stumpf.

Die Hauptursache für die Entstehung eines Dekubitus ist die Immobilität der langbettlägerig betroffenen Patienten. An den belasteten Hautarealen kommt es zu einer reduzierten Durchblutung des Gewebes, wodurch das Dekubitusrisiko erheblich steigt.
Aber auch Druckschäden und Reibungsschäden bei Rollstuhlfahrern und Prothesenträgern sind äußerst schmerzhaft und können schon durch entsprechende Stumpfpflege bzw. wirksamen Hautschutz in Verbindung mit optimalen, orthopädischen Hilfsmitteln vermieden werden.

Selbsthilfegruppen, Orthopädietechniker sowie Betroffene legen größten Wert auf sinnvolle Rehabilitationsmittel, Gehhilfen und Lagerungshilfen sowie entsprechende Hautpflegemittel zum Hautschutz, die speziell auf die Bedürfnisse der Anwender von Silikonlinern in der Beinprothetik abgestimmt sind oder auch immobilen Patienten und deren Pflegekraft eine wertvolle Hilfe sein können.

Auch bei der Intensivpflege eventueller Operationsnarben, entweder durch Amputation oder nach Unfällen bzw. Verbrennungen sind die entsprechenden Anti-Dekubitus - Hautpflegemittel eine bewährte und erfolgreiche Hilfe.